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Sonntag, 11. September 2016 "Tag des offenen Denkmals"

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Nachdem schon drei Extra- Ausstellungen das  Heimatmuseum mit Leben erfüllt haben, ist jetzt erst einmal Sommerpause.
Aber im September geht es weiter!
Denn den 11. September, den Tag des offenen Denkmals, wollen wir der denkwürdigen Zahl „500 Jahre Reinheitsgebot“ widmen.
Also alles rund um`Bier- auf die Karlsbader Ortsteile und auf die nähere Umgebung bezogen.
Bierherstellung, Gasthäuser, Brauereien – und vieles andere zu diesem Thema wird zu sehen und zu erfahren sein.
Wir sind schon kräftig am vorbereiten. Und für Sie ist endlich die Gelegenheit, Ihre Sammlungen von Biergläsern, Bierdeckeln, Werbeschildern und anderem zu präsentieren! Also schauen Sie schon mal, was Sie zu dieser Ausstellung beitragen können.
Genaueres dann im  nächst folgenden Mitteilungsblatt. (EB)

 

Zufriedene Gäste im Museum

schlaf
Ein Museumsbesuch kann durchaus Spaß machen ...
wann sieht man schon einmal eine Sammlung von Nachttöpfen, meist aus Porzellan - die übrigens sehr abwechslungsreich in Dekor und Form waren ? Oder einen Sessel, der sich durch Aufklappen des Sitzes in eine Toilette verwandeln lässt?
Dazu noch viele Dinge, die früher für die Herstellung von Locken, Dauerwellen und Farah-Diba-Frisuren verwendet wurden?
Oder alles, was der gepflegte Herr zum Bartschneiden oder einen künstlichen Schnurrbart brauchte - bis hin zum Stift für die Blutstillung?
Das alles und sehr schöne Beispiele von Bettwäsche früherer und neuerer Zeit, natürlich mit üppig drapierten Paradekissen ... einer ganzen Reihe verschiedenst gestalteter Waschschüsseln mit Krug und dazu mit Häkelborten versehene Handtücher...
Anschließend (oder auch vorher) eine Tasse Kaffee in netter Runde - so ist ein Museumsbesuch durchaus auszuhalten!
Nochmal danke an alle Karlsbader, die für diese Ausstellung Gegenstände zur Verfügung gestellt haben! (EB)

Ausstellung am 5. Juni gut besucht

Ausstellung
Auch die  zweite Sonderausstellung, diesmal zum Thema: "Küche und gedeckter Tisch", hatte viele interessierte Besucher.
Die gezeigten Sachen weckten bei vielen Erinnerungen an früher, für die jüngeren Besucher war aber vieles ganz neu.
Schon in den Museumsräumen gab es Erläuterungen und Gespräche, und anschließend bei einer Tasse Kaffee wurde der Austausch weitergeführt.
Bei diesen Ausstellungen ist es möglich, mehrere Dinge zu einem Thema zu zeigen. So hingen Überhandtücher mit Blumen –Stickerei, gestickten Sprüchen und Zackenlitzen – Dekor auf einer Wäscheleine. Es gab Vorratsgefäße mit verschiedensten Dekoren zu sehen.
Eindrucksvoll waren auch die Küchenschürzen, meist dunkelblau oder schwarz mit kleinem, weißem Muster, denen man ansah, dass sie schon lange genutzt worden waren.
Auf einem im Stil der 60er Jahre gedeckten Tisch kamen eine drehbare Tortenplatte, eine Kristallvase und natürlich die Sammeltassen wieder zu Ehren. Auch Sammlungen von Privatpersonen bereicherten die Ausstellung. So sah man Glaskaraffen, Teller und Tassen mit sinnigen Sprüchen, Mokkatässchen und Salzfässchen aus Kristall in solcher Vielfalt, wie sie nur ein Sammler in Jahren zusammenbekommt.
Besonders schön war es, dass mittlerweile Ausstellungssachen aus ganz Karlsbad beigetragen werden. Das sah man besonders gut bei den Mostkrügen ! (EB)

Integrazione all'autoradio

Am Anfang stand eine verrückte Idee, am Ende war von einem ausgesprochenen Erfolgsmodell die Rede: die Gemeinschaftsveranstaltung "Integrazione all'autoradio", bei der der Heimatverein Karlsbad und der A.R.C.I. die Geschichte der Italiener in Karlsbad aufarbeiteten - natürlich, wie es sich für Italiener gehört, mit dem passenden kulinarischen Rahmen - lockte zahlreiche Besucher ins Museum und in den von "italienischer Sonne" beschienenen Museumshof.

Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre wollte der Heimatverein den Internationalen Museumstag nicht länger mit "200 Ausstellungsstücken für 20 Interessierte", sondern mit "20 Ausstellungsstücken für 200 Interessierte" begehen. Wie sich herausstellen sollte, folgte man damit dem richtigen Weg.

Im Vorfeld hatte sich Wolfgang Lusch zu Wort gemeldet: er habe von Rudi Sackmann ein altes nicht mehr funktionierendes Autoradiogerät erhalten, das er gerne dem Heimatverein als Spende übergeben würde, nachdem er es wieder in einen funktionstüchtigen Zustand versetzt hätte. Der als Autoradio-Restaurator bekannte Giuseppe "Peppino" d'Alessandro erklärte sich zu diesem Anlass spontan bereit, das Gerät umsonst herzurichten - und so konnte es am vergangenen Sonntag feierlich übergeben werden.

radio

Unser Bild zeigt (v. l.): Markus Gossenberger (1. Vorsitzender des Heimatvereins), Angelika Scheuerlein (2. Vorsitzende des Heimatvereins), Vito Caprio (1. Vorsitzender des A.R.C.I.), Heike Christmann (Ortsvorsteherin), Wolfgang Lusch (Spender) und Giuseppe "Peppino" d'Alessandro (Restaurator).


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