Unsere nächsten Termine:

Sonntag 2. April
Heimatmuseum geöffnet
Dienstag 18. April
1930 Stammtisch
Familiengeschichtsforscher
Sonntag 7. Mai
Heimatmuseum geöffnet
Dienstag 16. Mai
1930 Stammtisch
Familiengeschichtsforscher
Sonntag 11. Juni
Heimatmuseum geöffnet
Dienstag 20. Juni
1930 Stammtisch
Familiengeschichtsforscher
Dienstag 18. Juli
1930 Stammtisch
Familiengeschichtsforscher
Dienstag 15. August
1930 Stammtisch
Familiengeschichtsforscher
Sonntag 3. September
Heimatmuseum geöffnet
Dienstag 19. September
1930 Stammtisch
Familiengeschichtsforscher
Dienstag 17. Oktober
1930 Stammtisch
Familiengeschichtsforscher
Dienstag 21. November
1930 Stammtisch
Familiengeschichtsforscher
Sonntag 3. Dezember
Heimatmuseum geöffnet
Dienstag 19. Dezember
1930 Stammtisch
Familiengeschichtsforscher

Willkommen beim Heimatverein Karlsbad


Aktuelle Informationen:

Altes Handwerk erhalten

Emil Kronenwett und Angelika Scheuerlein
Ganz schnell und unverhofft bekam der Heimatverein Karlsbad die Einrichtungsgegenstände der Werkstatt des vormaligen Ittersbacher Schuhmachers Karl Wicker.   

Wie gut, dass diese wertvollen Zeugen von altem Handwerk nicht weggeworfen worden wurden! Nun war die Frage: Wie heißen die Maschinen und Werkzeuge, und wie wurden sie verwendet?

Der Retter in der Not war Emil Kronenwett, den viele durch seine Arbeit bei der Gemeinde und durch sein Engagement beim KSC kennen. Dass er aber auch eine Schuhmacherlehre gemacht hat, ist vielleicht nicht so bekannt - und er hat nichts verlernt!

Sehr anschaulich erklärte er, wie hier auf dem Bild der zweiten Vorsitzenden des Heimatvereins, Angelika Scheuerlein, wie z. B. eine Sohlendoppelmaschine und ein Langarm funktionieren oder wozu man einen Texheber, einen Muldenklopfer oder eine Stiefelraspel braucht. So kann der Heimatverein die Schuhmacherwerkstatt in absehbarer Zeit lebensnah präsentieren.

Auch einiges über die frühere Ausbildung eines Schuhmachers, das Verdienst und die Tätigkeit an sich erfuhr man von Emil Kronenwett.
Nochmals vielen Dank auch an dieser Stelle !

Neues zur Sternwanderung nach Pforzheim am 9. Juli

Kleinbahn Ittersbach - Pforzheim (Quelle: www.modelleisenbahnfreunde-keltern.com)
Das Organisationsteam "250 Jahre Goldstadt" hat bei seinem letzten Treffen in Pforzheim beschlossen, dass für die Wanderung nach Pforzheim kein Unkostenbeitrag erhoben wird (ursprünglich geplant waren 10 €). Dadurch entfällt allerdings auch das Paket, das das Ticket für die Heimfahrt, den Eintritt ins Schmuckmuseum sowie ein Eintopfgericht am Ziel enthalten hätte. Lediglich das kostenlose alkoholfreie Getränk, das von einem Sponsor gestellt wird, wird nach wie vor angeboten.

Da diese neue Situation die Planung vereinfacht, werden Anmeldungen von Einzelpersonen nun bis Mai entgegengenommen. Die Streckenführung, bzw. -länge der "Route Nr. 12" wird bekanntgegeben, sobald eine Erkundungswanderung durchgeführt werden konnte.

Interessierte Mitwanderer müssen nun die Heimfahrt also selbst organisieren, es steht aber zu vermuten, dass die Anzahl der Busverbindungen nach Ittersbach ausreichend sein dürfte. Weitere Einzelheiten folgen.
(MGI)


Rückblick

Freitag, 11. November 2016
Offizielle Buchvorstellung von Hildegard Ried

Stefan Langer Hildegard Ried und Markus Gosenberger v li
Als Vertreter der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen, die die Herstellung des Werkes gefördert hat, sprach Stefan Langer anerkennende Worte: „Die Leistung von Hildegard Ried, in 25 Jahren Wissen über das Geschehene zusammenzutragen war für uns Anlass genug zur Unterstützung. Ein schönes Buch, das es wert ist.“

Peter Kiesinger, Bürgermeister-Stellvertreter der Gemeinde Karlsbad schlug einen Bogen zum Eintreten für Demokratie: „Es ist unser aller Aufgabe dafür einzutreten, denn Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit.“ Im Anschluss an die würdigenden Reden las Hildegard Ried aus ihrem Werk und ging vor allem auf die Schicksale Ittersbacher Bürger ein.

Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Mandolinengruppe der Naturfreunde Karlsbad.
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Hildegard Ried wurde für ihr neuestes Buch "Die Karlsbader Orte in der 1848/49er Revolution" am 16. November in Bad Mergentheim mit dem Landespreis für Heimatforschung des Kunstministeriums Baden-Württemberg ausgezeichnet. (mgo)

Sonntag, 11. September 2016
"Tag des offenen Denkmals"

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Voller Erfolg Richtig viel los war am Sonntag, den 11. September im Heimatmuseum in Karlsbad- Ittersbach.
Rund ums Bier, um alte Brauereien aus der Umgebung und um ehemalige Gasthäuser der Karlsbader Ortsteile waren - auch dank etlicher Leihgaben aus der Bevölkerung - zahlreiche Ausstellungsstücke zusammengetragen worden: Emailleschilder, Biergläser und -krüge, Dokumente, Bügelflaschen und Bierkisten aus Metall und Holz ließen Namen mit Tradition wieder lebendig werden: Fels, Schrempp-Printz, Huttenkreuz und Mönch!

Auf eigens erstellten Schautafeln wurde die Geschichte sämtlicher (bekannter) Karlsbader Gaststätten lebendig, die z.T. seit Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten nicht mehr existieren: beispielhaft seien hier Adler, Schwanen, Engel oder Traube genannt.
Nicht zu vergessen der Original-Eisschrank aus dem Gasthaus Rössle aus dem Jahr 1900 mit seiner lebendigen Geschichte, die im Jahre 1948 mit Einführung der D-Mark abrupt endete, denn plötzlich waren wie von Zauberhand elektrische Kühlschränke verfügbar!

Braumeister Holger Pfitsch vom "Vogelbräu" hatte einen dreiviertelstündigen Vortrag eingeplant, traf aber auf so interessiertes und sachkundiges Publikum, dass daraus zweieinhalb Stunden wurden, die wie im Flug vergingen.

Dass durch zahlreiche neugezüchtete Hopfen-Aromasorten z.B. eine breite Palette an Geschmacksvarianten möglich ist, ohne gegen das Reinheitsgebot zu verstoßen, war manchem Zuhörer neu.
 
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Die Tische, an denen Kaffee und Kuchen verzehrt wurden, waren ebenfalls gut belegt, sowohl drinnen als auch draußen. Für großes Hallo sorgte aber das Backteam, denn sobald ofenfrische Brote oder Blechkuchen das Backhaus verließen, sorgten diese für reißenden Absatz.
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Zu guter Letzt darf auch die vorbildliche Kooperation mit der Feuerwehr nicht unerwähnt bleiben, die seit mehreren Jahren hervorragend funktioniert, denn wer nicht nur Kuchen essen wollte, war bei der in unmittelbarer Nachbarschaft stattfinden "Hocketse" in guten Händen.  (EB/MGI)

 

 



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