Internationaler Museumstag: Ist Langensteinbach älter als wir dachten?
17.05.2026, 14:00 Uhr bis 17.05.2026, 18:00 Uhr
Neue Recherchen des Heimatvereins Karlsbad deuten darauf hin, dass Langensteinbach bereits Ende des 11. Jahrhunderts bestand und damit über 100 Jahre früher als bisher angenommen. Grundlage ist unter anderem der Codex Hirsaugiensis mit einer Erwähnung aus dem Jahr 1095. Diese Fundstellen weisen darauf hin, dass Langensteinbach bereits zu diesem Zeitpunkt eine Siedlung mit Kirche war.
Diese Erkenntnisse werden am Internationalen Museumstag erstmals öffentlich vorgestellt: Wann: Sonntag, 17. Mai 2026Einlass: 14:00 Uhr mit Sektempfang
Beginn: 14:30 Uhr (Referent: Horst Sommer)
Im Anschluss laden wir Sie herzlich zu einem fachlichen Austausch bei einem kleinen Empfang ein.
Der Heimatverein Karlsbad freut sich auf Ihren Besuch.
Museum geöffnet: Exotische und historische Schachfiguren, Geräte aus der Anfangszeit der Schachcomputer und anderes
07.06.2026, 14:00 Uhr bis 07.06.2026, 18:00 Uhr, Heimatmuseum Ittersbach
Exotische und historische Schachfiguren
Das Team des Museums lädt herzlich ein. Die liebevoll eingerichteten Räume des Museums können von 14 bis 18 Uhr besucht werden.
Auch die Kaffeestube im „Hummelstall“ lädt bei Kaffee und Kuchen zum Verweilen und Gedankenaustausch ein.
Friedrich-Dietz-Str. 2
76307 Karlsbad-Ittersbach
Eintritt frei!
Das Heimatmuseum
Der Wunsch nach einem Heimatmuseum kam mit der Zusammenstellung einer heimatgeschichtlichen Ausstellung im Rahmen der 750-Jahr-Feier von Ittersbach auf. Der Blick fiel schnell auf die damals leer stehende alte (obere) Schule, im Ort „Kochschule“ genannt.
Es gab viele, teils heftige und kontroverse Diskussionen auf orts- und gemeindepolitischer Ebene um die Renovierung der Kochschule wie auch um die Gestaltung des gesamten Kirchplatzareals. Unterstützung erhielt unsere Bestrebung zum Erhalt der Kochschule und Umnutzung als Heimatmuseum durch Dr. Neuffer von der Landesstelle für Museumsbetreuung, der Kochschule, untere Schule, Kirche und Armenhäusle zusammen als „ortsbildprägendes Ensemble“ einstufte. Dieser Begriff geisterte noch lange durch die Diskussionen.
Mitte der 80er Jahre, nach Gründung eines (Heimat-)Vereins als verantwortlichem Partner der Gemeinde und als potentiellem Träger des kommenden Heimatmuseums wurden dann die Weichen für die Sanierung des „Kochschule“ gestellt.
Aus einer kleinen, einfachen Sanierung wurde dann aber (nachträglich gesehen: glücklicherweise!) eine gründliche Renovierung – allerdings stiegen die Kosten auch weit über die erste Planung hinaus. Durch den Einsatz von Arbeitskräften des IB (Internationaler Bund) konnten die Kosten zwar reduziert werden, allerdings wurde dadurch der Zeitplan auch extrem gestreckt. Im Frühjahr 1986 hofften wir noch, naiv wie wir waren, das Heimatmuseum im kommenden Winter eröffnen zu können. * Fast zeitgleich mit den dramatischen, weltpolitischen Ereignissen um die „Mauer“ und das Brandenburger Tor in Berlin fand hier am 11. November 1989 die Eröffnung unseres kleinen, dörflichen Heimatmuseums schließlich statt. * Jetzt, nach einem Vierteljahrhundert, sind wir dabei, das Heimatmuseum nach neuem Konzept zeitgemäß nach museumspädagogischen Leitlinien und heutigen präsentationstechnischen Möglichkeiten zu überarbeiten
Heimatmuseum
Gruppenführungen
nach Vereinbarung




